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Somalias IS-Vizechef bei Luftangriff...

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In Somalia ist den Sicherheitskräften nach eigenen Angaben ein wichtiger Schlag gegen die radikalislamische IS-Miliz gelungen. Bei einem Luftangriff sei der stellvertretende Chef der IS-Gruppe in der halbautonomen Region Puntland am Sonntag getötet worden, sagte der für die Sicherheit des Gebiets zuständige Minister Abdisamad Mohamed Galan der Nachrichtenagentur Reuters.Es handle sich um Abdihakim Dhuqub. Bevor er sich dem IS anschloss, hatte er nach UN-Angaben dabei geholfen, eine ideologische Vorläufer-Zelle der islamistischen Al-Shabaab-Miliz zu gründen. Al-Shabaab kämpft seit über einem Jahrzehnt gegen die Regierung Somalias. Der IS verfügt dagegen nach Experteneinschätzungen in dem ostafrikanischen Staat nur über eine vergleichsweise kleine Truppe von etwa 150 bis 200 Kämpfern.
Regierung will Bundeswehr-Einsätze in...
Die Bundesregierung will die Einsätze der Bundeswehr im afrikanischen Mali sowie vor der Küste Somalias jeweils um ein Jahr bis Ende Mai 2020 verlängern. Das beschloss das Kabinett am Mittwoch in Berlin. Der Bundestag muss den Mandatsverlängerungen allerdings noch zustimmen.In Mali geht es zum einen um die deutsche Beteiligung an der UN-Stabilisierungsmission Minusma und zum anderen an der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali. Für Minusma sind derzeit etwa 900 deutsche Soldaten im Einsatz, die Obergrenze liegt bei 1100 Soldaten und soll unverändert bleiben. Die UN-Mission mit insgesamt rund 11.000 Blauhelmsoldaten sowie Polizisten und Zivilpersonal soll zur Stabilisierung des afrikanischen Landes beitragen. Für die Luftüberwachung werden durch das deutsche Einsatzkontingent auch Drohnen eingesetzt.Der durch einen Militärputsch und den Vormarsch von Islamisten im Norden des Landes ausgelöste Bürgerkrieg in Mali war 2015 durch ein Friedensabkommen offiiell beendet worden, es kommt aber in den nördlichen Landesteilen immer wieder zu Anschlägen und Attacken von vorwiegend islamistischen Rebellen. Dazu kommen ethnische Spannungen auch in Zentralmali.Die EU-Mission EUTM Mali, an der derzeit rund 180 Bundeswehr-Soldaten mitwirken, soll vor allem die Ausbildung malischer Streitkräfte unterstützen. Die Personalobergrenze bleibt bei 350 deutschen Soldaten. Die Mission soll das Militär des Landes in die Lage versetzen, Sicherheit und Stabilität wieder selbst zu gewährleisten. Bislang nahmen mehr als 13.000 malische Soldaten an den Schulungen teil. Seit November steht EUTM Mali unter deutscher Führung.Die Operation Atalanta vorwiegend vor der Küste Somalias dient der Bekämpfung der Piraterie und dem Schutz der Seeschifffahrt in dem Meeresgebiet. Die Personalobergrenze soll von 600 auf 400 Bundeswehr-Soldaten verringert werden, derzeit sind rund 90 Soldaten im Einsatz. Der deutsche Beitrag beschränkt sich derzeit vorwiegend auf logistische Unterstützung und den Einsatz eines Aufklärungsflugzeugs des Typs P-3C. Erfahren Sie mehr
Halle (Saale): Randaliert und Wachmann...

Halle (Saale): Randaliert und Wachmann verletzt: Migrant aus Somalia rastet vor Amt in Halle aus
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Donnerstag, 11.04.2019, 11:04
Ein Migrant aus Somalia hat am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr am Verwaltungssitz der Stadt am Stadion in der Neustadt randaliert und den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes verletzt.
Wie die Polizei auf MZ-Nachfrage bestätigte, soll der 35 Jahre alte Afrikaner zunächst gegen eine Tür getreten und geschlagen haben. Als die Security einschritt, holte der Mann nach MZ-Informationen einen Stock aus einem Gebüsch und schlug auf den Wachmann ein, der dabei leicht verletzt wurde.
Daraufhin sollen Mitarbeiter der Verwaltung eingeschritten sein. Ihnen gelang es aber erst durch den Einsatz eines Reizgases, den Somalier zu überwältigen. Der Wachmann und der Afrikaner kamen in Krankenhäuser. Die Polizei ermittelt gegen den Migranten wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung. (mz)
Dieser Artikel wurde verfasst von Dirk Skrzypczak*Der Beitrag "Randaliert und Wachmann verletzt: Migrant aus Somalia rastet vor Amt in Halle aus" stammt von Mitteldeutsche Zeitung. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.
Mitteldeutsche Zeitung
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Somalia: IS-Vizechef in Puntland bei...
Es handle sich um Abdihakim Dhuqub. Bevor er sich dem IS anschloss, hatte er nach UN-Angaben dabei geholfen, eine ideologische Vorläufer-Zelle der islamistischen Al-Shabaab-Miliz zu gründen.Al-Shabaab kämpft seit über einem Jahrzehnt gegen die Regierung Somalias.Der IS verfügt dagegen nach Experteneinschätzungen in dem ostafrikanischen Staat nur über eine vergleichsweise kleine Truppe von etwa 150 bis 200 Kämpfern.apa/reuters
Somali und Afghanen werden Vorbilder...
Der Patenschaftskreis für Flüchtlinge in Fröndenberg geht das Thema Integration konsequent an: Selbst Menschen, die noch in einem laufenden Asylverfahren und mit unsicherer Bleibeperspektive in der Stadt leben, sollen lernen, wie Restmüll, Biomüll und Grüner-Punkt-Abfälle richtig getrennt werden.
Missstand im Integrationszentrum: Alles kommt in eine Tonne
Susanne Hippenstiel und Karin Eckei haben den Kursus im Integrationszentrum auf dem Mühlenberg organisiert: An vier Tagen klärte eine Dozentin der VHS Unna-Fröndenberg-Holzwickede die Flüchtlinge darüber auf, wie in deutschen Landen der Müll ordnungsmäßig zu sortieren ist. Ein Missstand im Integrationszentrum löste bei den beiden Fröndenberger Flüchtlingshelferinnen den Impuls zum Müllseminar aus: Bis vor Kurzem gab es nur einen Mülleimer in der Einrichtung neben dem Stadtteiltreff Windmühle – einen Mülleimer für alles.
«Mülltrennung muss in Fleisch und Blut übergehen.» Susanne Hippenstiel vom Patenschaftskreis
„Mülltrennung muss in Fleisch und Blut übergehen“, findet Susanne Hippenstiel. Schließlich kann diese Tugend einmal wichtig werden, wenn man tatsächlich einen dauerhaften Aufenthaltsstatus erwirbt und kein Unmut bei Behörden oder Nachbarn aufkommen soll.

Beim Müllseminar im Integrationszentrum lernten die Flüchtlingen anhand eines Puzzlespiels, in welche Tonne welcher Abfall gehört.
© privat
Abfallberaterin Doris Hohmann stieß auf sehr konzentrierte Seminarteilnehmer aus Somailia, Pakistan, Ertitrea und Afghanistan. Spielerisch und sehr niederschwellig vermittelte die Fachfrau die wichtigsten Kenntnisse. So wurde anhand eines Puzzlespiels entsorgbaren Gegenständen das richtige Müllgefäß zugeordnet. In welche Tonne gehört wohl ein voller Staubsaugerbeutel? Sehr aufmerksam waren die Flüchtlinge beim Thema rote Tonne und Gefahrstoffe. Aus der Weiterbildungseinheit ist nun auch die Idee entstanden, einen Ausflug zur Wertstoffdeponie in Ostbüren zu organisieren.
Müllseminar in den Sprachkurs für Flüchtlinge integriert
Eigens für das Müllseminar sind die Flüchtlinge übrigens nicht in das Integrationszentrum gekommen. Das Thema integrierte der Patenschaftskreis in den bestehenden Sprachkurs, der bereits seit dem vergangenen Jahr läuft. Dort können auch Mütter und Väter Deutsch lernen, weil es eine Betreuung für die regelmäßig acht bis neun anwesenden Kleinkinder gibt, die vom Erzbistum Paderborn getragen wird. Auch die Stadt Fröndenberg schießt zehn Prozent zu den Kosten des Kurses zu. Übrigens erfüllt inzwischen auch der Anbau an der Windmühle die Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes: Die GWA hat der städtischen Einrichtung zwei Sätze an Müllgefäßen spendiert.
IS-Vizechef in Somalia eliminiert

15.4.2019 20:21 Uhr Bei einem US-Luftschlag in Somalia ist der Vizechef des IS, Abdulhakim Dhuqub, ausgeschaltet worden. Das bestätigte auch der somalische Geheimdienst. Abdulhakim Dhuqub soll federführend für die Anschlagsplanungen und Durchführung von Attacken der Terror-Miliz gewesen sein. Bei einem Luftangriff in Somalia ist nach Angaben der US-Streitkräfte die Nummer zwei der Terrororganisation Islamischer Staat in dem Land am Horn von Afrika getötet worden. Der Kommandeur Abdulhakim Dhuqub sei für die Planung und Ausführung von Anschlägen verantwortlich gewesen, erklärten die US-Streitkräfte am Montag. Bei dem Luftangriff am Sonntag im Nordosten des Landes in der Nähe des Ortes Xiriiro in der Region Bari seien keine Zivilisten zu Schaden gekommen, hieß es weiter. Ein ranghoher Mitarbeiter des somalischen Geheimdienstes bestätigte die Tötung des IS-Kommandeurs.US-Streitkräfte unterstützen das somalische Militär und eine internationale Friedenstruppe in dem Land mit Luftangriffen gegen islamistische Terroristen. Zumeist richten sich die Angriffe gegen die in Somalia wesentlich weiter verbreitete Gruppe Al-Shabaab. Seit wenigen Jahren gibt es in dem Land jedoch auch eine Abspaltung des sogenannten Islamischen Staats.(ce/dpa)
Flüchtling aus Somalia hilft in...
Abdullahi Ali kam 2015 nach Gera. Seither nutzt er jede Chance sich zu qualifizieren. Volle Punktzahl im Einbürgerungstest. Großes Ziel: Eine Lehre. Gera-Bieblach. Immer wieder zückt ­er stolz ein neues Zertifikat, ein neues Zeugnis, eine neue Urkunde aus seinem Ordner. Schnell wird klar, dass Abdullahi Ali diese wichtige Lektion für ein Fortkommen hierzulande bereits gelernt hat: das urdeutsche Prinzip des Zettelsammelns. Aber Spaß beiseite: Stolz darf der 26-Jährige durchaus sein, bescheinigen ihm seine Zeugnisse doch, dass er sich nicht nur um seine Integration selbst nach Kräften bemüht, sondern, dass er dies auch mit spürbaren Fortschritten tut. Das bescheinigt ihm auch Sabine Sieg vom Deutschen Familienverband, die im Stadtteilbüro Bieblach Ansprechpartnerin für Migranten über das geförderte Projekt „Ankommen im Quartier“ ist. Für sie ist Abdullahi Ali ein Beispiel, wie mit der nötigen Eigeninitiative und Motivation Integration gelingen kann. Auslöser, den jungen Mann, der 2015 aus Somalia flüchtete, vorzustellen, war nach den Zertifikaten „Start Bildung“ oder „Demokratische Bildung“ die jüngste Errungenschaft in seiner Papier-Sammlung. Mit voller Punktzahl meisterte er in Jena den freiwilligen Einbürgerungstest des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Aus 300 Fragen zur Rechts- und Gesellschaftsordnung, zur Geschichte und den Lebensverhältnissen in Deutschland sowie Zusatzfragen zum jeweiligen Bundesland landen 33 zufällige Fragen im Test. Durch die Vorbereitung in einem Kurs, eine Übungs-App auf dem Handy und viel Lernen sei es ihm gelungen, alle Fragen richtig zu beantworten, erzählt er. Der Test sei zwar freiwillig, sagt Sabine Sieg , er werde aber positiv angerechnet, wenn über die Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft entschieden wird. „Ich will gern bleiben“, sagt er und berichtet von Bewerbungsschreiben um einen Ausbildungsplatz bei verschiedenen großen Arbeitgebern in der Region, darunter Getzner Textil und Stahlo. Dafür besucht er derzeit den täglichen Sprachunterricht für das Sprachniveau B2 an der Tüv-Akademie. Dass es mit der Sprache schon gut klappt, zeige sich auch darin, dass er inzwischen selbst ehrenamtlich unterwegs ist und seinen Landsleuten Hilfestellung gibt, sie zu Behörden oder Ärzten begleitet und übersetzt, freut sich Sabine Sieg . „Das ist genau der Effekt, den wir uns wünschen“, sagt sie. Abdullahi Ali stammt aus dem Süden Somalias , ein Land, in dem seit fast 30 Jahren Bürgerkrieg herrscht, wie er erzählt. Anlass für seine Flucht, erzählt er, sei der Anwerbeversuch der islamistischen Al-Shabaab-Miliz gewesen. Aus seinen Worten wird deutlich, dass dies im Grunde keine Frage mit mehreren Antwortoptionen war. Zuvor habe er in Somalia als Verkäufer gearbeitet, einen Beruf nach deutschem Verständnis erlernt habe er nicht. Im Mai 2015 kam er während des großen Flüchtlingsstroms nach Europa und lebt nun mit seiner Mutter in einer Wohnung in Bieblach-Ost.
Asyl: Schweiz schafft wieder nach...
Reisen nach Somalia und Afghanistan sind lebensgefährlich. Doch die Schweiz schafft in diese Länder aus. Sie ist darin Europameister.1/6KeystoneZerstörte Leben und Hoffnungen: Abgeschobene Asylbewerber am Flughafen Agno.
2/6KeystoneBundesrätin Karin Keller-Sutter: «Dank intensiven Verhandlungen können wir jetzt wieder Personen zurückführen.» Gemeint ist damit Afghanistan.
3/6KeystoneAusschaffungsgefängnis in Zürich Kloten: Von hier aus werden Asylbewerber in ihre Heimat ausgeschafft.

5/6KeystoneDeutschland zählt über 200'000 ausreisepflichtige Personen. In der Schweiz sind es unter 4000 Menschen. Eine Abschiebung in Bayern.
6/6KeystoneNach Marokko abgeschoben: Terror-Helfer Mounir El Motassadeq wurde vergangenen Oktober aus Deutschland ausgeschafft.
Der Trip nach Afghanistan war ein totaler Flop. Die ­Behörden am Hauptstadt-Flughafen von Kabul hatten sich quergestellt und die Schweizer Polizisten gezwungen, den Asylbewerber, den die Ordnungshüter eigentlich in seine Heimat zurückschaffen wollten, wieder mitzunehmen. Nach dieser gescheiterten Ausschaffung im September 2017 versuchte die Schweiz nie wieder, einen abgewiesenen Asylbewerber gegen seinen Willen nach Afghanistan abzuschieben.Erst vor wenigen Wochen änderte sich das: «Nach fast zweijähriger Blockade konnte im März 2019 erstmals wieder eine polizeilich begleitete Rückführung durchgeführt werden», so das Staatssekretariat für Migration (SEM) in einem internen Papier, das SonntagsBlick vorliegt.Ausschaffungen sind lebensgefährlichDie Entwicklung war ganz nach dem Geschmack der neuen Chefin: «Dank intensiver Verhandlungen» sei die «zwangsweise Rückkehr nach Afghanistan» wieder möglich, lobte Karin Keller-Sutter jüngst bei einer Rede anlässlich ihrer ersten 
100 Tage als Bundesrätin.Afghanistan, das sich im Krieg mit Taliban und Islamischem Staat (IS) befindet, gilt als Herkunftsland mit prekärster Sicherheitslage. Ausschaffungen dorthin sind höchst umstritten – anders gesagt: lebensgefährlich.Auch der Hinweis des Aussendepartements lässt keinen Zweifel: «Von Reisen nach Afghanistan und von Aufenthalten jeder Art wird abgeraten.» Diese Woche entschied der Basler Grosse Rat aus humanitären Gründen, dass ein junger Afghane nicht nach Österreich abgeschoben werden darf – weil er von dort in seine umkämpfte Heimat weitergereicht worden wäre.Erste Rückführung nach SomaliaNoch einen Erfolg vermeldet das SEM: Auch nach Somalia war im November wieder die polizeiliche Rückführung eines Asylbewerbers gelungen – zum ersten Mal seit Jahren.Somalia fällt in die gleiche Kategorie wie Afghanistan, in die Kategorie Lebensgefahr. «Solange sich die Lage vor Ort nicht nachhaltig verbessert, sollte die Schweiz vollständig auf Rückführungen nach Afghanistan und Somalia verzichten», warnt Peter Meier von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe.Das SEM hält dagegen: Wer rückgeführt werde, sei weder persönlich verfolgt, noch bestünden völkerrechtliche, humanitäre oder technische Hindernisse. Ob es sich bei den Abgeschobenen um sogenannte Gefährder handelt – also um potenzielle Terroristen und ­Intensivstraftäter – oder lediglich um harmlose Flüchtlinge, lässt das SEM offen.56 Prozent werden zurückgeschafftWas die beiden Einzelfälle andeuten, gilt gemäss aktuellster Asylstatistiken generell: Wir sind Abschiebe-Europameister! «Die Schweiz zählt auf europäischer Ebene zu den effizientesten Ländern beim Wegweisungsvollzug», rühmt sich das SEM im besagten internen Papier. In Zahlen: 56 Prozent der abgewiesenen Asylbewerber werden in ihr Herkunftsland zurückgeschafft. Der EU-Durchschnitt liegt bei 36 Prozent.Die Schweiz beteiligt sich nämlich nicht nur an der europäischen Rückkehrpolitik, sondern hat auch direkte Abkommen mit 64 Staaten getroffen; dieses Jahr kamen Äthiopien und Bangladesch hinzu: «Dem SEM ist kein Staat bekannt, der mehr Abkommen abgeschlossen hätte.»Zwar ist die Schweiz stolz auf ihre humanitäre Tradition, aber nicht minder stolz, wenn sie in Sachen Ausschaffung kreative Lösungen findet. Zum Beispiel: Weil Marokko keine Sonderflüge mit gefesselten Landsleuten akzeptiert, verfrachtet die Schweiz abgewiesene Marokkaner aufs Schiff – «als fast einziger Staat Europas», wie das SEM betont. Oder diese Lösung: Während die grosse EU mit Nigeria seit Jahren erfolglos an einem Abkommen herumdoktert, hat die kleine Schweiz seit 2011 ihre Schäfchen im Trockenen. Das SEM nennt seinen Deal mit Nigeria «ein Musterbeispiel» für die nationale Migrationspolitik.Weniger als 4000 AusreisepflichtigeEntsprechend gering sind die Pendenzen im Vollzug. Zwar führen ­Algerien, Äthiopien und Eritrea die Liste der Staaten an, bei denen Abschiebungen weiterhin auf Blockaden stossen. Aber weniger als 4000 Personen fielen Ende 2018 in die Kategorie abgewiesener Asylbewerber, die sich weigern auszureisen oder deren Heimatland sich bei Ausschaffungen querstellt. 2012 waren es beinahe doppelt so viele. Nun sind es so wenige wie seit zehn Jahren nicht mehr.Zum Vergleich: Deutschland meldete im gleichen Zeitraum mehr als 200'000 ausreisepflichtige Personen. Diese Woche beschloss die Bundesregierung weitere Gesetze für eine schnellere Abschiebung.Hinter dem Bild einer effizienten Schweizer Abschiebungsmaschinerie verbirgt sich ein unmenschliches Geschäft: Es geht um zerstörte Leben, verlorene Hoffnung, um Ängste, Verzweiflung und Not. Rückführungen sind keine Flugreisen, sondern eine schmutzige Angelegenheit – Spucke, Blut und Tränen inklusive. Bei Sonderflügen wird unter Anwendung von Gewalt gefesselt, es kommt zu Verletzungen bei Asylbewerbern wie Polizisten. Selten hört man davon.Gezielte AbschreckungDie Schweiz verfolge eine Vollzugspraxis, die auf Abschreckung ziele und nicht vor Zwangsausschaffungen in Länder mit prekärer Sicherheits- und Menschenrechtslage haltmache, kritisiert Peter Meier von der Flüchtlingshilfe: «Das Justizdepartement gibt dabei dem ­innenpolitischen Druck nach.»Gemeint ist die SVP, die seit Jahren vom Asylchaos spricht. Das Dublin-System, das regeln soll, welcher Staat für die Prüfung eines Asylgesuchs zuständig ist, funktioniere nicht, so einer der Vorwürfe. «Selbst jene, die bereits in einem anderen Land registriert wurden, können oft nicht zurückgeschickt werden», heisst es im Positionspapier der SVP zur Asylpolitik.Das SEM sieht auch das anders: «Für kaum ein europäisches Land funktioniert Dublin so gut wie für die Schweiz», heisst es in dem internen Papier. Man überstelle deutlich mehr Personen an Dublin-Staaten, als man selbst von dort aufnehme. Die neusten Zahlen bestätigen das: 1760 Asylbewerber wurden im letzten Jahr in andere Dublin-Staaten überstellt. Nur 885 Menschen nahm die Schweiz von ihnen auf.«Ausnahmen gibt es selbst bei 
besonders verletzlichen Personen kaum», kritisiert die Flüchtlings­hilfe; die Dublin-Praxis sei äusserst restriktiv.Das Schweizer Abschiebewesen hat offenbar viele Seiten, vor allem aber ist es gnadenlos effizient.
Somalia: IS-Vizechef getötet
Mogadischu.Bei einem Luftangriff in Somalia ist nach Angaben der US-amerikanischen Streitkräfte die Nummer zwei der Terrororganisation Islamischer Staat in dem Land am Horn von Afrika getötet worden. Der Kommandeur Abdulhakim Dhuqub sei für die Planung und Ausführung von Anschlägen verantwortlich gewesen, erklärten die US-Streitkräfte gestern.
Zivilisten unversehrt
Bei dem Luftangriff am Sonntag im Nordosten des Landes in der Nähe des Ortes Xiriiro in der Region Bari seien keine Zivilisten zu Schaden gekommen, hieß es weiter. Ein ranghoher Mitarbeiter des somalischen Geheimdienstes bestätigte die Tötung des IS-Kommandeurs.
US-Streitkräfte unterstützen das somalische Militär und eine internationale Friedenstruppe in dem Land mit Luftangriffen gegen islamistische Terroristen. Zumeist richten sich die Angriffe gegen die in Somalia wesentlich weiter verbreitete Gruppe Al-Shabaab. Seit wenigen Jahren gibt es in dem Land jedoch auch eine Abspaltung des sogenannten Islamischen Staats. dpa© Mannheimer Morgen, Dienstag, 16.04.2019Zur Startseite
Neue Afrika-Bücher: „Somalia – Warlords...
Wie erleben Somalis, die meisten jünger als achtzehn Jahre, ihre Heimat? Warum ist Somalia – gegen alle Wahrscheinlichkeit – noch nicht zusammengebrochen? Und weshalb geben so viele Somalis nicht auf und kämpfen für ein besseres Somalia – nicht mit der Kalaschnikow, sondern mit ihren Händen und Ideen? Marc Engelhardt und Bettina Rühl liefern ein facettenreiches Bild eines der spannendsten Länder Afrikas.
»Das ist das kenntnisreichste Buch über ein Land, das sich den Ruf eines Anarchiegebildes redlich verdient hat: Somalia. (…) Ein rundum informatives Buch über ein sehr armes Land.« (Rupert Neudeck, Publik-Forum)
»Zum 20. Jahrestag des Dezembers 1992, als mit dem Einmarsch von UN-Truppen unter US-Führung der letzte, erfolglose Versuch begann, das ostafrikanische Land vor dem Abrutschen in Gewalt und Chaos zu bewahren, widmet sich der Journalist Marc Engelhardt in einem Buch dem gescheiterten Staat. Gerade weil er Somalia immer wieder als Reporter besucht hat, ist ihm nicht nur ein fachkundiges, sondern auch lebendiges Porträt des Landes gelungen. Wer weiß schon, dass der Hummer dort der beste der Welt sein soll? (…) Doch nicht nur Anekdoten und Alltagseinsichten entstehen daraus, dass der deutsche Autor über die Jahre stets Kontakt zu den normalen Menschen im Krisenstaat suchte. Er vermag so auch, die komplexe Kultur und Seelenlage Somalias zu beschreiben. (…) Engelhardt beschreibt die Verwicklung von Öl-, Waffen- und Versicherungskonzernen in Somalias Aufrüstung, Krieg und Piraterie nun ganz konkret – mit Mitteln der Reportage, aber auch investigativer Recherche. In 21 journalistisch geschriebenen Kapiteln führt das Buch zuerst an die Wurzel der Krise (…) Dann verbindet es bekannte Episoden der jüngeren Historie (…) mit Analysen der im Titel genannten Symptome (…) und mit Einblicken, die diese Reduktion hinterfragen. (…) Interessant ist die Bilanz der 20-jährigen Krise Somalias in jedem Fall – und sei es, weil viele der beschriebenen Fehler zur Warnung für andere Weltregionen taugen.« (Steven Geyer, Frankfurter Rundschau)
»Die Erlebnisse des Autors, die Begegnungen mit engagierten Somalis und Flüchtlingen und die Skizzen der historischen und politischen Entwicklung Somalias verbinden sich mit der Analyse der Strukturen und Ereignisse zu einem lesens- und empfehlenswerten Bericht, der intensive Einblicke ermöglicht und der aufgrund der jüngsten Entwicklung ein wenig Hoffnung aufkeimen lässt. – Sehr zu empfehlen!« (Helmut Eggl, Buchprofile/Medienprofile. Medienempfehlungen für die Büchereiarbeit)
»Der langjährige, für den ARD-Hörfunk in Nairobi tätige Journalist und (Reise-) Buchautor ist (…) beschreibt (er) ungeschminkt seine Erlebnisse und Erfahrungen in Somalia, verknüpft diese mit landeskundlichen und historischpolitischen Informationen und bemüht sich, hartnäckig bestehende Klischees über das von Chaos, Kriminalität und Islamismus gebeutelte und zerrissene Land zurechtzurücken. (…) Trotz durchweg erschütternder und entmutigender Berichte sieht er in seinem lesenswerten Report aber auch Hoffnung für die mehr und mehr auf Wandel eingestimmten Somalis.« (Roland Schmitt, ekz.bibliotheksservice)
»Der Journalist Marc Engelhardt berichtet eindrücklich von den Problemen Somalias (…) Er beschreibt auch, wie Giftmüll aus Europa systematisch illegal nahe der somalischen Küste entsorgt wird oder Deutschland und die EU Sicherheitskräfte ausbilden, die dann die Seiten wechseln. (…) Ausführlich widmet sich Engelhardt dem Aufstieg der gut organisierten Piraterie (…) Auch die Situation von Flüchtlingen und Journalisten beschreibt der Autor als äußerst prekär. Dabei verknüpft er Einzelschicksale in lockerem Schreibstil mit profunden Hintergrundinformatinen zu einem gut lesbaren Buch. Externen Akteuren von den USA bis zu den UN stellt Engelhardt im Bezug auf Somalia ein durchweg schlechtes Zeugnis aus. Die positiven Beispiele findet er bei Somalis innerhalb und außerhalb des Landes, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und so zu Hoffnungsträgern werden.« (Tobias Lambert, südlink)
»Mit seinem Buch eröffnet er den Zugang zu einem Land, das für Außenstehende sehr kompliziert und schwer durchschaubar wirkt. (…) Das gut lesbare Buch des Journalisten Marc Engelhardt erleichtert das Verständnis der komplizierten Situation vor Ort. (…) Im Unterschied zu anderen Reportagen stellt er seine Kontaktleute vor, die ihn bei Recherchen unterstützten und in Krisensituationen halfen. Auch die lebensgefährliche Situation somalischer Journalisten wird eindrücklich geschildert. (…) Der Autor vermeidet eine oberflächliche Kriegsberichterstattung, vielmehr durchleuchtet er wirtschaftliche, politische und historische Hintergründe, die zum Aufkommen von Warlords, Piraten und Islamisten führten. (…) Der Niedergang der einst bedeutenden Fischerei infolge des Eindringens ausländischer Hochseeflotten wird ebenso anschaulich erklärt wie die Folgen der Verklappung von Atommüll und hochgiftigen Chemieabfällen aus europäischen Firmen. (…) Engelhardt, von Haus aus Meeresbiologe und Geograph, ist einer der wenigen, die sich vor Ort einen Eindruck von den Gefahren gemacht haben und Bezüge zu den Verursachern in Europa herstellen.« (Rita Schäfer, weltsichten)
»Globales Lernen braucht den Perspektivenwechsel. Das ist nicht immer leicht, besonders, wenn das Bild von entfernten Regionen eigentlich nur von Katastrophen- und Schreckensmeldungen geprägt ist. Dieses Buch ist ein Glücksfall, ein Journalist ist vor Ort und bietet eine neue erweiterte Perspektive, die so sonst nur schwer zu finden ist – eine wichtige Hintergrundinformation für jeden Unterricht (nicht nur) zum Themenfeld ›Afrika‹. In einem ausführlichen Anhang werden zusätzlich wichtige Informationen präsentiert.« (Martin Geisz, Globales Lernen)
»Marc Engelhardt hat kein politikwissenschaftliches Buch geschrieben – was in diesem Fall als ein ausdrückliches Kompliment gemeint ist –, sondern eine überaus packende, gut zu lesende, historisch auch retrospektive Reportage über ein Land, das als erster sogenannter Failed State in die Geschichte eingegangen ist.  (…)  kommt er zu dem Schluss, dass es viel weniger ein gescheiterter Staat als vielmehr ein vollkommener kapitalistischer Markt in der Größe eines ganzen Landes sei. (…) Was sich mitunter als Ansammlung von Kuriositäten liest, ist eine einfühlsame Sammlung von Eindrücken und Reflexionen, die sowohl das Große (die Politik und die Clanstrukturen) wie auch das Kleine (die menschlichen Einzelschicksale in einem Land, in dem ein Menschenleben ein marktfähiges Gut ist, wie jedes andere auch) in die Beschreibung einbeziehen. In der Summe entsteht so der Zugang zu einem Land, das, nachdem man das Buch zur Seite gelegt hat, viel weniger ein relativ amorphes Stereotyp ist, das von den Bildern geschändeter US‑amerikanischer Soldaten und Piraten dominiert wird. Stattdessen entsteht ein buntes Mosaik alltäglichen Lebens, das ein Erahnen des Leidens und des Durchhaltewillens der Menschen vor Ort in Ansätzen – soweit das eben aus der Distanz geht – möglich macht und das zur weiteren Auseinandersetzung mit der Gegenwart und Zukunft Somalias motiviert.« (Matthias Lemke, Portal für Politikwissenschaft, http://www.pw-portal.de) Marc Engelhardt / Bettina RühlSomalia – Warlords, Islamisten, Investoren268 S.,mit s/w-Fotos. 24,90 €ISBN 9783860998922 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ghana, the Black Star, gehörte zu den ersten unabhängigen Staaten Afrikas. Im Kontext der neuen Weltordnung der 1990er Jahre transformierte sich Ghana früher als andere diktatorisch und repressiv regierte Länder des Kontinents in einen demokratisch legitimierten Staat und setzte damit Maßstäbe. Heinrich Bergstresser schaut auf und hinter das demokratische System der IV. Republik, zeigt seine Stärken und Schwächen auf und arbeitet das politökonomische Innenleben Ghanas und sein Verhältnis zur internationalen Gemeinschaft heraus.Heinrich BergstresserGhanaDie IV. Republik zwischen Vorbild und Mythos (1993–2018)256 S., 24,90 €ISBN 9783955582524
Beide Bücher erschienen bei Brandes und Apsel.
Attacked on all sides: Somali civilians...

Three farmers were sleeping under a tree when they were fatally hit by US airstrikes near the rural town of Darusalam, Somalia, in November 2017, according to a new report by Amnesty International. The farmers were al-Shabab terrorists — according to the United States Africa Command or AFRICOM, which leads US military operations in Somalia. But Amnesty has argued that overly broad strike criteria are putting young Somali men — some who are farmers living in remote areas — at risk of being indiscriminately targeted by airstrikes.Under a shroud of secrecy, US military counterterrorism operations in Somalia have surged under Trump administration, along with a lack of transparency in terms of civilian casualties. The US has killed 800 terrorists and conducted 110 airstrikes in Somalia since June 2017, according to AFRICOM. Many are in the al-Shabab-controlled areas of Lower and Middle Shabelle region of the country.Related: The death of a Navy SEAL reveals US mission creep in SomaliaThe new report by Amnesty says the US military could be guilty of war crimes for killing civilians during airstrikes in Somalia. They documented 14 civilian casualties from just five airstrikes conducted between 2017 and 2018. These casualties were not reported by AFRICOM. They denied any civilian deaths until April 5, when AFRICOM acknowledged at least two civilian casualties in an April 2018 strike after conducting an internal review last month."US Africa Command is committed to transparency in its reporting of civilian casualties. While believed to be an isolated occurrence, the reporting error is being addressed," AFRICOM said in the statement. In an executive order earlier this month, President Donald Trump revoked an Obama-era policy requiring the government to publish statistics on civilian casualties. “The fact that [AFRICOM] says they are not killing civilians in these airstrikes needs to be questioned."Abdullahi Hassan, researcher, Amnesty International
“The fact that they say they are not killing civilians in these airstrikes needs to be questioned,” said Abdullahi Hassan, a researcher on Somalia at Amnesty International.Analysts like Hassan worry that the increased airstrikes and lack of transparency about the civilian cost are having unintended consequences on the humanitarian and security situation in Somalia, exacerbating internal displacement and creating the conditions for radicalizing Somali youth. Despite the rapidly increasing airstrikes, al-Shabab continues to orchestrate deadly attacks in the region. Between March 21 and March 28, over 40 people were killed in nine explosions in Somalia’s capital of Mogadishu.Amnesty has called on the US to investigate the claims, but the military has rejected their findings.The report has brought intense scrutiny to the growing secrecy of  US airstrikes in Somalia that have almost tripled since 2017, when President Donald Trump began rolling back Obama-era regulations on airstrikes that were created to protect civilians.Airstrikes spur radicalization Hours after the US airstrike in Darusalam killed three farmers, staged photos of the victims were uploaded onto a known pro-al-Shabab website.While smartphones have long been banned in areas controlled by al-Shabab, pictures of civilians allegedly killed in airstrikes are shared on social media by the terrorist group, often accompanied by text decrying the deaths of Somalis by foreign actors.This has worried some analysts, who expect the propaganda could be used as a tool for recruitment and radicalization in the future. “Al-Shabab can use this grievance [of civilian deaths]. ... If this continues, we can expect more radicalization."Roselyn Omondi, associate director of research, Horn Institute, Nairobi, Kenya
“Al-Shabab can use this grievance,” said Roselyn Omondi, the associate director of research at the Horn Institute in Nairobi. Omondi noted how al-Shabab often presents itself as defending Somalia against foreign intruders. “If this continues, we can expect more radicalization.”Related: The group behind Nairobi’s recent terror attack recruits young people from many faiths. Officials can’t stop it.Similarities have also been drawn to how US airstrikes in Iraq and Afghanistan were used by militant groups to radicalize and spread anti-American sentiments. “It is in the interest of the terrorist group al-Shabab to untruthfully claim civilian casualties,” AFRICOM said in a press statement.Abdihakim Bare Hassan says he is not surprised that al-Shabab is turning civilian casualties from US airstrikes into online propaganda. The 27-year-old Somali Kenyan works for the media company Eastleighwood, which uses media and art to counter youth radicalization in Kenya and Somalia. Located in the predominantly Somali Eastleigh neighborhood in Nairobi, known as "Little Mogadishu," the group trains youth who have been or are currently at risk of gang recruitment or extremist radicalization.They receive referrals from police or local administrators who link the organization with youth identified as at-risk. Eastleighwood has worked with over 6,000 youth since the group started in 2011 — the same year Kenya entered Somalia. Related: Al-Shabab kidnaps Somali children to fill its ranks. Parents pull kids from school or flee to protect themBare Hassan says that at the end of the day, civilian casualties from airstrikes pales in comparison to those caused by al-Shabab.Between 2016 and 2017, the UN documented 4,585 civilians casualties in Somalia. Sixty percent were attributed to the terrorist group.“Now they post dead bodies from US airstrikes?” Bare Hassan said incredulously. “What do you take them for? They kill hundreds of people every month.”“I don’t think air strikes will end this.”Abdihakim Bare Hassan, Eastleighwood, Nairobi, Kenya
While Bare Hassan is hopeful in the US military and Somali government, he is skeptical that airstrikes alone will defeat the terrorist group. “I don’t think airstrikes will end this.”Internally displacedIn the past two decades, a combination of prolonged civil war, deadly terrorist attacks, and recurring drought in Somalia has led to over 2 million internally displaced people in the country. Researchers now note that foreign-led airstrikes, including those from Kenya, are now contributing to the problem.“We are alarmed that the number of airstrikes in Somalia has sharply escalated this year. ... More airstrikes and fighting mean more families will flee their homes, and more civilian lives will be at risk.”Norwegian Refugee Council statement
“We are alarmed that the number of airstrikes in Somalia has sharply escalated this year,” said the Norwegian Refugee Council in a statement. “More airstrikes and fighting mean more families will flee their homes, and more civilian lives will be at risk.”According to a United Nations High Commissioner for Refugees report from November 2017, aerial bombardment and ground fighting in Lower and Middle Shabelle regions caused more than 10,000 people to flee their homes.Related: Somalis walk for days searching for food and water while al-Shabab blocks aidThat number has reached a four-year high, outnumbering those fleeing drought, according to the NRC. Many of the people interviewed for the Amnesty report lived in Internally Displaced Persons, or IDP camps, and were displaced multiple times, including due to air strikes. “They fled their villages, they fled their hamlets, they fled their farms. They decided to go to the IDP camps outside of Mogadishu because they think that’s safer,” Hassan said. The Somali economy remains primarily agricultural, and livestock accounts for an estimated 40 percent of the country’s gross domestic product. While vicious cycles of drought and famine have plagued the country for years, the areas targeted by US airstrikes are some of the most fertile areas in the country.Some researchers are concerned about the long-term impact of strikes on farming and food security. Especially since those killed are often the breadwinners for their families.The United Nations has also recorded how foreign airstrikes have destroyed livestock and displaced pastoralists.“Even the animals, the goats, the sheep, they are also dying because of the strikes,” said Abdiwahab Sheikh Abdisamad, a Horn of Africa analyst in Nairobi. “...The farmers fear the air strikes. They can’t even cultivate because they are not sure what will happen if they go out to the fields,” Abdisamad said. “These people are victimized twice. ... They fear al-Shabab, and at the same time they fear the drone strikes.”Abdullahi Hassan, researcher, Amnesty International
Somalis who flee to IDP camps have already faced a number of abuses.“These people are victimized twice,” Hassan from Amnesty said. “They fear al-Shabab, and at the same time they fear the drone strikes.”Amnesty sees AFRICOM’s admission of error as further proof of the need for more investigations into civilian casualties in US airstrikes in Somalia. “Now they know that these kinds of mistakes were made by their staff," Hassan said. "Now they need to take all the allegations seriously and investigate properly."
Somalias IS-Vizechef bei Luftangriff...

© Bereitgestellt von Austria Presse Agentur eG
In Somalia ist den Sicherheitskräften nach eigenen Angaben ein wichtiger Schlag gegen die radikalislamische IS-Miliz gelungen. Bei einem Luftangriff sei der stellvertretende Chef der IS-Gruppe in der halbautonomen Region Puntland am Sonntag getötet worden, sagte der für die Sicherheit des Gebiets zuständige Minister Abdisamad Mohamed Galan der Nachrichtenagentur Reuters.Es handle sich um Abdihakim Dhuqub. Bevor er sich dem IS anschloss, hatte er nach UN-Angaben dabei geholfen, eine ideologische Vorläufer-Zelle der islamistischen Al-Shabaab-Miliz zu gründen. Al-Shabaab kämpft seit über einem Jahrzehnt gegen die Regierung Somalias. Der IS verfügt dagegen nach Experteneinschätzungen in dem ostafrikanischen Staat nur über eine vergleichsweise kleine Truppe von etwa 150 bis 200 Kämpfern.
Regierung will Bundeswehr-Einsätze in...
Die Bundesregierung will die Einsätze der Bundeswehr im afrikanischen Mali sowie vor der Küste Somalias jeweils um ein Jahr bis Ende Mai 2020 verlängern. Das beschloss das Kabinett am Mittwoch in Berlin. Der Bundestag muss den Mandatsverlängerungen allerdings noch zustimmen.In Mali geht es zum einen um die deutsche Beteiligung an der UN-Stabilisierungsmission Minusma und zum anderen an der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali. Für Minusma sind derzeit etwa 900 deutsche Soldaten im Einsatz, die Obergrenze liegt bei 1100 Soldaten und soll unverändert bleiben. Die UN-Mission mit insgesamt rund 11.000 Blauhelmsoldaten sowie Polizisten und Zivilpersonal soll zur Stabilisierung des afrikanischen Landes beitragen. Für die Luftüberwachung werden durch das deutsche Einsatzkontingent auch Drohnen eingesetzt.Der durch einen Militärputsch und den Vormarsch von Islamisten im Norden des Landes ausgelöste Bürgerkrieg in Mali war 2015 durch ein Friedensabkommen offiiell beendet worden, es kommt aber in den nördlichen Landesteilen immer wieder zu Anschlägen und Attacken von vorwiegend islamistischen Rebellen. Dazu kommen ethnische Spannungen auch in Zentralmali.Die EU-Mission EUTM Mali, an der derzeit rund 180 Bundeswehr-Soldaten mitwirken, soll vor allem die Ausbildung malischer Streitkräfte unterstützen. Die Personalobergrenze bleibt bei 350 deutschen Soldaten. Die Mission soll das Militär des Landes in die Lage versetzen, Sicherheit und Stabilität wieder selbst zu gewährleisten. Bislang nahmen mehr als 13.000 malische Soldaten an den Schulungen teil. Seit November steht EUTM Mali unter deutscher Führung.Die Operation Atalanta vorwiegend vor der Küste Somalias dient der Bekämpfung der Piraterie und dem Schutz der Seeschifffahrt in dem Meeresgebiet. Die Personalobergrenze soll von 600 auf 400 Bundeswehr-Soldaten verringert werden, derzeit sind rund 90 Soldaten im Einsatz. Der deutsche Beitrag beschränkt sich derzeit vorwiegend auf logistische Unterstützung und den Einsatz eines Aufklärungsflugzeugs des Typs P-3C. Erfahren Sie mehr
Halle (Saale): Randaliert und Wachmann...

Halle (Saale): Randaliert und Wachmann verletzt: Migrant aus Somalia rastet vor Amt in Halle aus
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Donnerstag, 11.04.2019, 11:04
Ein Migrant aus Somalia hat am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr am Verwaltungssitz der Stadt am Stadion in der Neustadt randaliert und den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes verletzt.
Wie die Polizei auf MZ-Nachfrage bestätigte, soll der 35 Jahre alte Afrikaner zunächst gegen eine Tür getreten und geschlagen haben. Als die Security einschritt, holte der Mann nach MZ-Informationen einen Stock aus einem Gebüsch und schlug auf den Wachmann ein, der dabei leicht verletzt wurde.
Daraufhin sollen Mitarbeiter der Verwaltung eingeschritten sein. Ihnen gelang es aber erst durch den Einsatz eines Reizgases, den Somalier zu überwältigen. Der Wachmann und der Afrikaner kamen in Krankenhäuser. Die Polizei ermittelt gegen den Migranten wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung. (mz)
Dieser Artikel wurde verfasst von Dirk Skrzypczak*Der Beitrag "Randaliert und Wachmann verletzt: Migrant aus Somalia rastet vor Amt in Halle aus" stammt von Mitteldeutsche Zeitung. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.
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