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Amnesty: 14 Zivilisten durch US-...

Berlin.
Salvador Sobral, Gewinner des Eurovision Song Contest vor zwei Jahren, reist nach eigenen Worten „ganz bestimmt nicht“ zum diesjährigen ESC in Israel. „Meine Geschichte mit dem ESC endete vor einem Jahr, als ich noch einmal in Lissabon auftrat, als Sieger des vorangegangenen Jahres“, sagte der Sänger den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
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Regierung will Bundeswehr-Einsätze in...
Die Bundesregierung will die Einsätze der Bundeswehr im afrikanischen Mali sowie vor der Küste Somalias jeweils um ein Jahr bis Ende Mai 2020 verlängern. Das beschloss das Kabinett am Mittwoch in Berlin. Der Bundestag muss den Mandatsverlängerungen allerdings noch zustimmen.In Mali geht es zum einen um die deutsche Beteiligung an der UN-Stabilisierungsmission Minusma und zum anderen an der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali. Für Minusma sind derzeit etwa 900 deutsche Soldaten im Einsatz, die Obergrenze liegt bei 1100 Soldaten und soll unverändert bleiben. Die UN-Mission mit insgesamt rund 11.000 Blauhelmsoldaten sowie Polizisten und Zivilpersonal soll zur Stabilisierung des afrikanischen Landes beitragen. Für die Luftüberwachung werden durch das deutsche Einsatzkontingent auch Drohnen eingesetzt.Der durch einen Militärputsch und den Vormarsch von Islamisten im Norden des Landes ausgelöste Bürgerkrieg in Mali war 2015 durch ein Friedensabkommen offiiell beendet worden, es kommt aber in den nördlichen Landesteilen immer wieder zu Anschlägen und Attacken von vorwiegend islamistischen Rebellen. Dazu kommen ethnische Spannungen auch in Zentralmali.Die EU-Mission EUTM Mali, an der derzeit rund 180 Bundeswehr-Soldaten mitwirken, soll vor allem die Ausbildung malischer Streitkräfte unterstützen. Die Personalobergrenze bleibt bei 350 deutschen Soldaten. Die Mission soll das Militär des Landes in die Lage versetzen, Sicherheit und Stabilität wieder selbst zu gewährleisten. Bislang nahmen mehr als 13.000 malische Soldaten an den Schulungen teil. Seit November steht EUTM Mali unter deutscher Führung.Die Operation Atalanta vorwiegend vor der Küste Somalias dient der Bekämpfung der Piraterie und dem Schutz der Seeschifffahrt in dem Meeresgebiet. Die Personalobergrenze soll von 600 auf 400 Bundeswehr-Soldaten verringert werden, derzeit sind rund 90 Soldaten im Einsatz. Der deutsche Beitrag beschränkt sich derzeit vorwiegend auf logistische Unterstützung und den Einsatz eines Aufklärungsflugzeugs des Typs P-3C. Erfahren Sie mehr
Halle (Saale): Randaliert und Wachmann...

Halle (Saale): Randaliert und Wachmann verletzt: Migrant aus Somalia rastet vor Amt in Halle aus
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Donnerstag, 11.04.2019, 11:04
Ein Migrant aus Somalia hat am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr am Verwaltungssitz der Stadt am Stadion in der Neustadt randaliert und den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes verletzt.
Wie die Polizei auf MZ-Nachfrage bestätigte, soll der 35 Jahre alte Afrikaner zunächst gegen eine Tür getreten und geschlagen haben. Als die Security einschritt, holte der Mann nach MZ-Informationen einen Stock aus einem Gebüsch und schlug auf den Wachmann ein, der dabei leicht verletzt wurde.
Daraufhin sollen Mitarbeiter der Verwaltung eingeschritten sein. Ihnen gelang es aber erst durch den Einsatz eines Reizgases, den Somalier zu überwältigen. Der Wachmann und der Afrikaner kamen in Krankenhäuser. Die Polizei ermittelt gegen den Migranten wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung. (mz)
Dieser Artikel wurde verfasst von Dirk Skrzypczak*Der Beitrag "Randaliert und Wachmann verletzt: Migrant aus Somalia rastet vor Amt in Halle aus" stammt von Mitteldeutsche Zeitung. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.
Mitteldeutsche Zeitung
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Somalia: IS-Vizechef in Puntland bei...
Es handle sich um Abdihakim Dhuqub. Bevor er sich dem IS anschloss, hatte er nach UN-Angaben dabei geholfen, eine ideologische Vorläufer-Zelle der islamistischen Al-Shabaab-Miliz zu gründen.Al-Shabaab kämpft seit über einem Jahrzehnt gegen die Regierung Somalias.Der IS verfügt dagegen nach Experteneinschätzungen in dem ostafrikanischen Staat nur über eine vergleichsweise kleine Truppe von etwa 150 bis 200 Kämpfern.apa/reuters
Somali und Afghanen werden Vorbilder...
Der Patenschaftskreis für Flüchtlinge in Fröndenberg geht das Thema Integration konsequent an: Selbst Menschen, die noch in einem laufenden Asylverfahren und mit unsicherer Bleibeperspektive in der Stadt leben, sollen lernen, wie Restmüll, Biomüll und Grüner-Punkt-Abfälle richtig getrennt werden.
Missstand im Integrationszentrum: Alles kommt in eine Tonne
Susanne Hippenstiel und Karin Eckei haben den Kursus im Integrationszentrum auf dem Mühlenberg organisiert: An vier Tagen klärte eine Dozentin der VHS Unna-Fröndenberg-Holzwickede die Flüchtlinge darüber auf, wie in deutschen Landen der Müll ordnungsmäßig zu sortieren ist. Ein Missstand im Integrationszentrum löste bei den beiden Fröndenberger Flüchtlingshelferinnen den Impuls zum Müllseminar aus: Bis vor Kurzem gab es nur einen Mülleimer in der Einrichtung neben dem Stadtteiltreff Windmühle – einen Mülleimer für alles.
«Mülltrennung muss in Fleisch und Blut übergehen.» Susanne Hippenstiel vom Patenschaftskreis
„Mülltrennung muss in Fleisch und Blut übergehen“, findet Susanne Hippenstiel. Schließlich kann diese Tugend einmal wichtig werden, wenn man tatsächlich einen dauerhaften Aufenthaltsstatus erwirbt und kein Unmut bei Behörden oder Nachbarn aufkommen soll.

Beim Müllseminar im Integrationszentrum lernten die Flüchtlingen anhand eines Puzzlespiels, in welche Tonne welcher Abfall gehört.
© privat
Abfallberaterin Doris Hohmann stieß auf sehr konzentrierte Seminarteilnehmer aus Somailia, Pakistan, Ertitrea und Afghanistan. Spielerisch und sehr niederschwellig vermittelte die Fachfrau die wichtigsten Kenntnisse. So wurde anhand eines Puzzlespiels entsorgbaren Gegenständen das richtige Müllgefäß zugeordnet. In welche Tonne gehört wohl ein voller Staubsaugerbeutel? Sehr aufmerksam waren die Flüchtlinge beim Thema rote Tonne und Gefahrstoffe. Aus der Weiterbildungseinheit ist nun auch die Idee entstanden, einen Ausflug zur Wertstoffdeponie in Ostbüren zu organisieren.
Müllseminar in den Sprachkurs für Flüchtlinge integriert
Eigens für das Müllseminar sind die Flüchtlinge übrigens nicht in das Integrationszentrum gekommen. Das Thema integrierte der Patenschaftskreis in den bestehenden Sprachkurs, der bereits seit dem vergangenen Jahr läuft. Dort können auch Mütter und Väter Deutsch lernen, weil es eine Betreuung für die regelmäßig acht bis neun anwesenden Kleinkinder gibt, die vom Erzbistum Paderborn getragen wird. Auch die Stadt Fröndenberg schießt zehn Prozent zu den Kosten des Kurses zu. Übrigens erfüllt inzwischen auch der Anbau an der Windmühle die Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes: Die GWA hat der städtischen Einrichtung zwei Sätze an Müllgefäßen spendiert.
IS-Vizechef in Somalia eliminiert

15.4.2019 20:21 Uhr Bei einem US-Luftschlag in Somalia ist der Vizechef des IS, Abdulhakim Dhuqub, ausgeschaltet worden. Das bestätigte auch der somalische Geheimdienst. Abdulhakim Dhuqub soll federführend für die Anschlagsplanungen und Durchführung von Attacken der Terror-Miliz gewesen sein. Bei einem Luftangriff in Somalia ist nach Angaben der US-Streitkräfte die Nummer zwei der Terrororganisation Islamischer Staat in dem Land am Horn von Afrika getötet worden. Der Kommandeur Abdulhakim Dhuqub sei für die Planung und Ausführung von Anschlägen verantwortlich gewesen, erklärten die US-Streitkräfte am Montag. Bei dem Luftangriff am Sonntag im Nordosten des Landes in der Nähe des Ortes Xiriiro in der Region Bari seien keine Zivilisten zu Schaden gekommen, hieß es weiter. Ein ranghoher Mitarbeiter des somalischen Geheimdienstes bestätigte die Tötung des IS-Kommandeurs.US-Streitkräfte unterstützen das somalische Militär und eine internationale Friedenstruppe in dem Land mit Luftangriffen gegen islamistische Terroristen. Zumeist richten sich die Angriffe gegen die in Somalia wesentlich weiter verbreitete Gruppe Al-Shabaab. Seit wenigen Jahren gibt es in dem Land jedoch auch eine Abspaltung des sogenannten Islamischen Staats.(ce/dpa)
Flüchtling aus Somalia hilft in...
Abdullahi Ali kam 2015 nach Gera. Seither nutzt er jede Chance sich zu qualifizieren. Volle Punktzahl im Einbürgerungstest. Großes Ziel: Eine Lehre. Gera-Bieblach. Immer wieder zückt ­er stolz ein neues Zertifikat, ein neues Zeugnis, eine neue Urkunde aus seinem Ordner. Schnell wird klar, dass Abdullahi Ali diese wichtige Lektion für ein Fortkommen hierzulande bereits gelernt hat: das urdeutsche Prinzip des Zettelsammelns. Aber Spaß beiseite: Stolz darf der 26-Jährige durchaus sein, bescheinigen ihm seine Zeugnisse doch, dass er sich nicht nur um seine Integration selbst nach Kräften bemüht, sondern, dass er dies auch mit spürbaren Fortschritten tut. Das bescheinigt ihm auch Sabine Sieg vom Deutschen Familienverband, die im Stadtteilbüro Bieblach Ansprechpartnerin für Migranten über das geförderte Projekt „Ankommen im Quartier“ ist. Für sie ist Abdullahi Ali ein Beispiel, wie mit der nötigen Eigeninitiative und Motivation Integration gelingen kann. Auslöser, den jungen Mann, der 2015 aus Somalia flüchtete, vorzustellen, war nach den Zertifikaten „Start Bildung“ oder „Demokratische Bildung“ die jüngste Errungenschaft in seiner Papier-Sammlung. Mit voller Punktzahl meisterte er in Jena den freiwilligen Einbürgerungstest des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Aus 300 Fragen zur Rechts- und Gesellschaftsordnung, zur Geschichte und den Lebensverhältnissen in Deutschland sowie Zusatzfragen zum jeweiligen Bundesland landen 33 zufällige Fragen im Test. Durch die Vorbereitung in einem Kurs, eine Übungs-App auf dem Handy und viel Lernen sei es ihm gelungen, alle Fragen richtig zu beantworten, erzählt er. Der Test sei zwar freiwillig, sagt Sabine Sieg , er werde aber positiv angerechnet, wenn über die Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft entschieden wird. „Ich will gern bleiben“, sagt er und berichtet von Bewerbungsschreiben um einen Ausbildungsplatz bei verschiedenen großen Arbeitgebern in der Region, darunter Getzner Textil und Stahlo. Dafür besucht er derzeit den täglichen Sprachunterricht für das Sprachniveau B2 an der Tüv-Akademie. Dass es mit der Sprache schon gut klappt, zeige sich auch darin, dass er inzwischen selbst ehrenamtlich unterwegs ist und seinen Landsleuten Hilfestellung gibt, sie zu Behörden oder Ärzten begleitet und übersetzt, freut sich Sabine Sieg . „Das ist genau der Effekt, den wir uns wünschen“, sagt sie. Abdullahi Ali stammt aus dem Süden Somalias , ein Land, in dem seit fast 30 Jahren Bürgerkrieg herrscht, wie er erzählt. Anlass für seine Flucht, erzählt er, sei der Anwerbeversuch der islamistischen Al-Shabaab-Miliz gewesen. Aus seinen Worten wird deutlich, dass dies im Grunde keine Frage mit mehreren Antwortoptionen war. Zuvor habe er in Somalia als Verkäufer gearbeitet, einen Beruf nach deutschem Verständnis erlernt habe er nicht. Im Mai 2015 kam er während des großen Flüchtlingsstroms nach Europa und lebt nun mit seiner Mutter in einer Wohnung in Bieblach-Ost.
Asyl: Schweiz schafft wieder nach...
Reisen nach Somalia und Afghanistan sind lebensgefährlich. Doch die Schweiz schafft in diese Länder aus. Sie ist darin Europameister.1/6KeystoneZerstörte Leben und Hoffnungen: Abgeschobene Asylbewerber am Flughafen Agno.
2/6KeystoneBundesrätin Karin Keller-Sutter: «Dank intensiven Verhandlungen können wir jetzt wieder Personen zurückführen.» Gemeint ist damit Afghanistan.
3/6KeystoneAusschaffungsgefängnis in Zürich Kloten: Von hier aus werden Asylbewerber in ihre Heimat ausgeschafft.

5/6KeystoneDeutschland zählt über 200'000 ausreisepflichtige Personen. In der Schweiz sind es unter 4000 Menschen. Eine Abschiebung in Bayern.
6/6KeystoneNach Marokko abgeschoben: Terror-Helfer Mounir El Motassadeq wurde vergangenen Oktober aus Deutschland ausgeschafft.
Der Trip nach Afghanistan war ein totaler Flop. Die ­Behörden am Hauptstadt-Flughafen von Kabul hatten sich quergestellt und die Schweizer Polizisten gezwungen, den Asylbewerber, den die Ordnungshüter eigentlich in seine Heimat zurückschaffen wollten, wieder mitzunehmen. Nach dieser gescheiterten Ausschaffung im September 2017 versuchte die Schweiz nie wieder, einen abgewiesenen Asylbewerber gegen seinen Willen nach Afghanistan abzuschieben.Erst vor wenigen Wochen änderte sich das: «Nach fast zweijähriger Blockade konnte im März 2019 erstmals wieder eine polizeilich begleitete Rückführung durchgeführt werden», so das Staatssekretariat für Migration (SEM) in einem internen Papier, das SonntagsBlick vorliegt.Ausschaffungen sind lebensgefährlichDie Entwicklung war ganz nach dem Geschmack der neuen Chefin: «Dank intensiver Verhandlungen» sei die «zwangsweise Rückkehr nach Afghanistan» wieder möglich, lobte Karin Keller-Sutter jüngst bei einer Rede anlässlich ihrer ersten 
100 Tage als Bundesrätin.Afghanistan, das sich im Krieg mit Taliban und Islamischem Staat (IS) befindet, gilt als Herkunftsland mit prekärster Sicherheitslage. Ausschaffungen dorthin sind höchst umstritten – anders gesagt: lebensgefährlich.Auch der Hinweis des Aussendepartements lässt keinen Zweifel: «Von Reisen nach Afghanistan und von Aufenthalten jeder Art wird abgeraten.» Diese Woche entschied der Basler Grosse Rat aus humanitären Gründen, dass ein junger Afghane nicht nach Österreich abgeschoben werden darf – weil er von dort in seine umkämpfte Heimat weitergereicht worden wäre.Erste Rückführung nach SomaliaNoch einen Erfolg vermeldet das SEM: Auch nach Somalia war im November wieder die polizeiliche Rückführung eines Asylbewerbers gelungen – zum ersten Mal seit Jahren.Somalia fällt in die gleiche Kategorie wie Afghanistan, in die Kategorie Lebensgefahr. «Solange sich die Lage vor Ort nicht nachhaltig verbessert, sollte die Schweiz vollständig auf Rückführungen nach Afghanistan und Somalia verzichten», warnt Peter Meier von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe.Das SEM hält dagegen: Wer rückgeführt werde, sei weder persönlich verfolgt, noch bestünden völkerrechtliche, humanitäre oder technische Hindernisse. Ob es sich bei den Abgeschobenen um sogenannte Gefährder handelt – also um potenzielle Terroristen und ­Intensivstraftäter – oder lediglich um harmlose Flüchtlinge, lässt das SEM offen.56 Prozent werden zurückgeschafftWas die beiden Einzelfälle andeuten, gilt gemäss aktuellster Asylstatistiken generell: Wir sind Abschiebe-Europameister! «Die Schweiz zählt auf europäischer Ebene zu den effizientesten Ländern beim Wegweisungsvollzug», rühmt sich das SEM im besagten internen Papier. In Zahlen: 56 Prozent der abgewiesenen Asylbewerber werden in ihr Herkunftsland zurückgeschafft. Der EU-Durchschnitt liegt bei 36 Prozent.Die Schweiz beteiligt sich nämlich nicht nur an der europäischen Rückkehrpolitik, sondern hat auch direkte Abkommen mit 64 Staaten getroffen; dieses Jahr kamen Äthiopien und Bangladesch hinzu: «Dem SEM ist kein Staat bekannt, der mehr Abkommen abgeschlossen hätte.»Zwar ist die Schweiz stolz auf ihre humanitäre Tradition, aber nicht minder stolz, wenn sie in Sachen Ausschaffung kreative Lösungen findet. Zum Beispiel: Weil Marokko keine Sonderflüge mit gefesselten Landsleuten akzeptiert, verfrachtet die Schweiz abgewiesene Marokkaner aufs Schiff – «als fast einziger Staat Europas», wie das SEM betont. Oder diese Lösung: Während die grosse EU mit Nigeria seit Jahren erfolglos an einem Abkommen herumdoktert, hat die kleine Schweiz seit 2011 ihre Schäfchen im Trockenen. Das SEM nennt seinen Deal mit Nigeria «ein Musterbeispiel» für die nationale Migrationspolitik.Weniger als 4000 AusreisepflichtigeEntsprechend gering sind die Pendenzen im Vollzug. Zwar führen ­Algerien, Äthiopien und Eritrea die Liste der Staaten an, bei denen Abschiebungen weiterhin auf Blockaden stossen. Aber weniger als 4000 Personen fielen Ende 2018 in die Kategorie abgewiesener Asylbewerber, die sich weigern auszureisen oder deren Heimatland sich bei Ausschaffungen querstellt. 2012 waren es beinahe doppelt so viele. Nun sind es so wenige wie seit zehn Jahren nicht mehr.Zum Vergleich: Deutschland meldete im gleichen Zeitraum mehr als 200'000 ausreisepflichtige Personen. Diese Woche beschloss die Bundesregierung weitere Gesetze für eine schnellere Abschiebung.Hinter dem Bild einer effizienten Schweizer Abschiebungsmaschinerie verbirgt sich ein unmenschliches Geschäft: Es geht um zerstörte Leben, verlorene Hoffnung, um Ängste, Verzweiflung und Not. Rückführungen sind keine Flugreisen, sondern eine schmutzige Angelegenheit – Spucke, Blut und Tränen inklusive. Bei Sonderflügen wird unter Anwendung von Gewalt gefesselt, es kommt zu Verletzungen bei Asylbewerbern wie Polizisten. Selten hört man davon.Gezielte AbschreckungDie Schweiz verfolge eine Vollzugspraxis, die auf Abschreckung ziele und nicht vor Zwangsausschaffungen in Länder mit prekärer Sicherheits- und Menschenrechtslage haltmache, kritisiert Peter Meier von der Flüchtlingshilfe: «Das Justizdepartement gibt dabei dem ­innenpolitischen Druck nach.»Gemeint ist die SVP, die seit Jahren vom Asylchaos spricht. Das Dublin-System, das regeln soll, welcher Staat für die Prüfung eines Asylgesuchs zuständig ist, funktioniere nicht, so einer der Vorwürfe. «Selbst jene, die bereits in einem anderen Land registriert wurden, können oft nicht zurückgeschickt werden», heisst es im Positionspapier der SVP zur Asylpolitik.Das SEM sieht auch das anders: «Für kaum ein europäisches Land funktioniert Dublin so gut wie für die Schweiz», heisst es in dem internen Papier. Man überstelle deutlich mehr Personen an Dublin-Staaten, als man selbst von dort aufnehme. Die neusten Zahlen bestätigen das: 1760 Asylbewerber wurden im letzten Jahr in andere Dublin-Staaten überstellt. Nur 885 Menschen nahm die Schweiz von ihnen auf.«Ausnahmen gibt es selbst bei 
besonders verletzlichen Personen kaum», kritisiert die Flüchtlings­hilfe; die Dublin-Praxis sei äusserst restriktiv.Das Schweizer Abschiebewesen hat offenbar viele Seiten, vor allem aber ist es gnadenlos effizient.
Somalia: IS-Vizechef getötet
Mogadischu.Bei einem Luftangriff in Somalia ist nach Angaben der US-amerikanischen Streitkräfte die Nummer zwei der Terrororganisation Islamischer Staat in dem Land am Horn von Afrika getötet worden. Der Kommandeur Abdulhakim Dhuqub sei für die Planung und Ausführung von Anschlägen verantwortlich gewesen, erklärten die US-Streitkräfte gestern.
Zivilisten unversehrt
Bei dem Luftangriff am Sonntag im Nordosten des Landes in der Nähe des Ortes Xiriiro in der Region Bari seien keine Zivilisten zu Schaden gekommen, hieß es weiter. Ein ranghoher Mitarbeiter des somalischen Geheimdienstes bestätigte die Tötung des IS-Kommandeurs.
US-Streitkräfte unterstützen das somalische Militär und eine internationale Friedenstruppe in dem Land mit Luftangriffen gegen islamistische Terroristen. Zumeist richten sich die Angriffe gegen die in Somalia wesentlich weiter verbreitete Gruppe Al-Shabaab. Seit wenigen Jahren gibt es in dem Land jedoch auch eine Abspaltung des sogenannten Islamischen Staats. dpa© Mannheimer Morgen, Dienstag, 16.04.2019Zur Startseite
Neue Afrika-Bücher: „Somalia – Warlords...
Wie erleben Somalis, die meisten jünger als achtzehn Jahre, ihre Heimat? Warum ist Somalia – gegen alle Wahrscheinlichkeit – noch nicht zusammengebrochen? Und weshalb geben so viele Somalis nicht auf und kämpfen für ein besseres Somalia – nicht mit der Kalaschnikow, sondern mit ihren Händen und Ideen? Marc Engelhardt und Bettina Rühl liefern ein facettenreiches Bild eines der spannendsten Länder Afrikas.
»Das ist das kenntnisreichste Buch über ein Land, das sich den Ruf eines Anarchiegebildes redlich verdient hat: Somalia. (…) Ein rundum informatives Buch über ein sehr armes Land.« (Rupert Neudeck, Publik-Forum)
»Zum 20. Jahrestag des Dezembers 1992, als mit dem Einmarsch von UN-Truppen unter US-Führung der letzte, erfolglose Versuch begann, das ostafrikanische Land vor dem Abrutschen in Gewalt und Chaos zu bewahren, widmet sich der Journalist Marc Engelhardt in einem Buch dem gescheiterten Staat. Gerade weil er Somalia immer wieder als Reporter besucht hat, ist ihm nicht nur ein fachkundiges, sondern auch lebendiges Porträt des Landes gelungen. Wer weiß schon, dass der Hummer dort der beste der Welt sein soll? (…) Doch nicht nur Anekdoten und Alltagseinsichten entstehen daraus, dass der deutsche Autor über die Jahre stets Kontakt zu den normalen Menschen im Krisenstaat suchte. Er vermag so auch, die komplexe Kultur und Seelenlage Somalias zu beschreiben. (…) Engelhardt beschreibt die Verwicklung von Öl-, Waffen- und Versicherungskonzernen in Somalias Aufrüstung, Krieg und Piraterie nun ganz konkret – mit Mitteln der Reportage, aber auch investigativer Recherche. In 21 journalistisch geschriebenen Kapiteln führt das Buch zuerst an die Wurzel der Krise (…) Dann verbindet es bekannte Episoden der jüngeren Historie (…) mit Analysen der im Titel genannten Symptome (…) und mit Einblicken, die diese Reduktion hinterfragen. (…) Interessant ist die Bilanz der 20-jährigen Krise Somalias in jedem Fall – und sei es, weil viele der beschriebenen Fehler zur Warnung für andere Weltregionen taugen.« (Steven Geyer, Frankfurter Rundschau)
»Die Erlebnisse des Autors, die Begegnungen mit engagierten Somalis und Flüchtlingen und die Skizzen der historischen und politischen Entwicklung Somalias verbinden sich mit der Analyse der Strukturen und Ereignisse zu einem lesens- und empfehlenswerten Bericht, der intensive Einblicke ermöglicht und der aufgrund der jüngsten Entwicklung ein wenig Hoffnung aufkeimen lässt. – Sehr zu empfehlen!« (Helmut Eggl, Buchprofile/Medienprofile. Medienempfehlungen für die Büchereiarbeit)
»Der langjährige, für den ARD-Hörfunk in Nairobi tätige Journalist und (Reise-) Buchautor ist (…) beschreibt (er) ungeschminkt seine Erlebnisse und Erfahrungen in Somalia, verknüpft diese mit landeskundlichen und historischpolitischen Informationen und bemüht sich, hartnäckig bestehende Klischees über das von Chaos, Kriminalität und Islamismus gebeutelte und zerrissene Land zurechtzurücken. (…) Trotz durchweg erschütternder und entmutigender Berichte sieht er in seinem lesenswerten Report aber auch Hoffnung für die mehr und mehr auf Wandel eingestimmten Somalis.« (Roland Schmitt, ekz.bibliotheksservice)
»Der Journalist Marc Engelhardt berichtet eindrücklich von den Problemen Somalias (…) Er beschreibt auch, wie Giftmüll aus Europa systematisch illegal nahe der somalischen Küste entsorgt wird oder Deutschland und die EU Sicherheitskräfte ausbilden, die dann die Seiten wechseln. (…) Ausführlich widmet sich Engelhardt dem Aufstieg der gut organisierten Piraterie (…) Auch die Situation von Flüchtlingen und Journalisten beschreibt der Autor als äußerst prekär. Dabei verknüpft er Einzelschicksale in lockerem Schreibstil mit profunden Hintergrundinformatinen zu einem gut lesbaren Buch. Externen Akteuren von den USA bis zu den UN stellt Engelhardt im Bezug auf Somalia ein durchweg schlechtes Zeugnis aus. Die positiven Beispiele findet er bei Somalis innerhalb und außerhalb des Landes, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und so zu Hoffnungsträgern werden.« (Tobias Lambert, südlink)
»Mit seinem Buch eröffnet er den Zugang zu einem Land, das für Außenstehende sehr kompliziert und schwer durchschaubar wirkt. (…) Das gut lesbare Buch des Journalisten Marc Engelhardt erleichtert das Verständnis der komplizierten Situation vor Ort. (…) Im Unterschied zu anderen Reportagen stellt er seine Kontaktleute vor, die ihn bei Recherchen unterstützten und in Krisensituationen halfen. Auch die lebensgefährliche Situation somalischer Journalisten wird eindrücklich geschildert. (…) Der Autor vermeidet eine oberflächliche Kriegsberichterstattung, vielmehr durchleuchtet er wirtschaftliche, politische und historische Hintergründe, die zum Aufkommen von Warlords, Piraten und Islamisten führten. (…) Der Niedergang der einst bedeutenden Fischerei infolge des Eindringens ausländischer Hochseeflotten wird ebenso anschaulich erklärt wie die Folgen der Verklappung von Atommüll und hochgiftigen Chemieabfällen aus europäischen Firmen. (…) Engelhardt, von Haus aus Meeresbiologe und Geograph, ist einer der wenigen, die sich vor Ort einen Eindruck von den Gefahren gemacht haben und Bezüge zu den Verursachern in Europa herstellen.« (Rita Schäfer, weltsichten)
»Globales Lernen braucht den Perspektivenwechsel. Das ist nicht immer leicht, besonders, wenn das Bild von entfernten Regionen eigentlich nur von Katastrophen- und Schreckensmeldungen geprägt ist. Dieses Buch ist ein Glücksfall, ein Journalist ist vor Ort und bietet eine neue erweiterte Perspektive, die so sonst nur schwer zu finden ist – eine wichtige Hintergrundinformation für jeden Unterricht (nicht nur) zum Themenfeld ›Afrika‹. In einem ausführlichen Anhang werden zusätzlich wichtige Informationen präsentiert.« (Martin Geisz, Globales Lernen)
»Marc Engelhardt hat kein politikwissenschaftliches Buch geschrieben – was in diesem Fall als ein ausdrückliches Kompliment gemeint ist –, sondern eine überaus packende, gut zu lesende, historisch auch retrospektive Reportage über ein Land, das als erster sogenannter Failed State in die Geschichte eingegangen ist.  (…)  kommt er zu dem Schluss, dass es viel weniger ein gescheiterter Staat als vielmehr ein vollkommener kapitalistischer Markt in der Größe eines ganzen Landes sei. (…) Was sich mitunter als Ansammlung von Kuriositäten liest, ist eine einfühlsame Sammlung von Eindrücken und Reflexionen, die sowohl das Große (die Politik und die Clanstrukturen) wie auch das Kleine (die menschlichen Einzelschicksale in einem Land, in dem ein Menschenleben ein marktfähiges Gut ist, wie jedes andere auch) in die Beschreibung einbeziehen. In der Summe entsteht so der Zugang zu einem Land, das, nachdem man das Buch zur Seite gelegt hat, viel weniger ein relativ amorphes Stereotyp ist, das von den Bildern geschändeter US‑amerikanischer Soldaten und Piraten dominiert wird. Stattdessen entsteht ein buntes Mosaik alltäglichen Lebens, das ein Erahnen des Leidens und des Durchhaltewillens der Menschen vor Ort in Ansätzen – soweit das eben aus der Distanz geht – möglich macht und das zur weiteren Auseinandersetzung mit der Gegenwart und Zukunft Somalias motiviert.« (Matthias Lemke, Portal für Politikwissenschaft, http://www.pw-portal.de) Marc Engelhardt / Bettina RühlSomalia – Warlords, Islamisten, Investoren268 S.,mit s/w-Fotos. 24,90 €ISBN 9783860998922 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ghana, the Black Star, gehörte zu den ersten unabhängigen Staaten Afrikas. Im Kontext der neuen Weltordnung der 1990er Jahre transformierte sich Ghana früher als andere diktatorisch und repressiv regierte Länder des Kontinents in einen demokratisch legitimierten Staat und setzte damit Maßstäbe. Heinrich Bergstresser schaut auf und hinter das demokratische System der IV. Republik, zeigt seine Stärken und Schwächen auf und arbeitet das politökonomische Innenleben Ghanas und sein Verhältnis zur internationalen Gemeinschaft heraus.Heinrich BergstresserGhanaDie IV. Republik zwischen Vorbild und Mythos (1993–2018)256 S., 24,90 €ISBN 9783955582524
Beide Bücher erschienen bei Brandes und Apsel.
Four deaths in Measles outbreak in...
Tuesday April 23, 2019 Four people have died in the past three weeks in a measles outbreak in southern Somalia’s Bakool region, in an area close to the Ethiopian border. Ads By Google According to Dr Asar Adan Mohamed, who operates one of two maternal and child health services (MCH) clinics in Elbarde town, close to the border with Ethiopia, dozens of families have been affected by the measles outbreak since the beginning of April.“The last death of a four year old boy occurred on 11th of this month. Three others, including a young girl and two adults, have also died,” he said: “I saw one case where the disease had infected a whole family of seven. Currently there are 30 people including children infected and about 200 people have recovered from the disease.”Mohamed Saed Ali, the coordinator of the health ministry of South West state, attributed the outbreak of measles to an influx of families crossing the border from southern Ethiopia’s Somali region: “People whose livestock were killed by the drought have arrived in the town, some of them are suspected to be the carriers of the disease. Many of them have not been vaccinated,” the coordinator said.He said the last vaccination campaign in Elbarde town was conducted by the ministry supported by the World Health Organisation (WHO) in 2018, but it did not cover the whole district: “Some people remained unvaccinated and those are the pastoralists who move around with their livestock,” he explained.Jama Ali Muse, a father of seven, told Radio Ergo that three of his children, two girls and a boy, had measles. He had been living with his family in Ethiopia, where he took his herd of 90 animals to find pasture and water, but drought that hit parts of Ethiopia forced them to return to Somalia.“We knew nothing about measles and we had not been vaccinated. The children are suffering from the disease. I have no idea how to treat these children,” Jama told Radio Ergo. Anab Liban Mohamed’s one-year old daughter, who had not yet been vaccinated, is sick with measles. Her five older children were all vaccinated during the last campaign in Elbarde.Dr Asar said both MCHs in town had closed down for five months after running short of medicines and supplies. They resumed partial operation last week after officials from the health ministry visited the town and delivered a few boxes of medicine, according to Radio Ergo’s local correspondent who accompanied the delegation.
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Sudan protesters to Saudi Arabia, UAE: 'Please keep your money' - Aljazeera
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Tuesday April 23, 2019by Hamza MohamedSudan protesters want the military council to be dissolved and power handed to a transitional civilian government [Mohamed Nureldin Abdallah/Reuters]Wary that the Gulf countries may be vying for influence, protesters reject aid offers made by Riyadh and Abu Dhabi.
Khartoum, Sudan - Sudanese protesters have called on Saudi Arabia and the United Arab Emirates to "keep their money" a day after Riyadh and Abu Dhabi offered to send Khartoum $3bn aid.
Hours after the oil-rich Gulf states made the announcement on Sunday, demonstrators at the sit-in outside Sudan's military headquarters in the capital started chanting: "We don't want Saudi support."
"They are lobbying and using money to try and control Sudan. We have enough resources to look after ourselves and our interests," Adil Gasem Alseed, a trader, told Al Jazeera on Monday.
"We can rebuild our country without their help. We say thank you, please keep your money," the 52-year-old said.
Ads By Google Other protesters said Sudan needed good leadership and not foreign aid.
"We have the resources. With good leadership, we can look after our country," Hanan Alsadiq, a university student, told Al Jazeera.
"The timing of their aid says a lot about their intentions. Why did they wait until now? Why did they not call on Omar al-Bashir to stop when he was killing our people. Their money will only create problems for us," said Alsadiq, who was born in Saudi Arabia.
The military removed al-Bashir earlier this month after months of anti-government protests during which dozens of people were killed.
The two Gulf countries, in a joint statement, said $500m would be deposited in Sudan's central bank to "ease the pressure on the Sudanese pound and achieve more stability in the exchange rate".
The rest of the aid money will be sent in the form of food, medicines and fuel derivatives, the statement added.
Many demonstrators at the sit-in said they suspected the two countries of trying to influence the ruling military transitional council with the aid.
Sudan's head of the transitional military council, Lieutenant General Abdel Fattah al-Burhan, was the head of the country's ground troops when Khartoum sent its soldiers to Yemen as part of a Saudi-led coalition against the Houthi rebels.Deepening economic crisisEconomists say Sudan needs all the financial aid it can get to improve its economic situation.
"Sudan is in need of such assistance and loans to fill the gap in trade imbalance. It needs financial support to fill the areas of insufficiency in its annual budget," Muhammad Aljak, an economics professor at Khartoum University, told Al Jazeera.
"It is too early to judge whether this assistance is being given with some political conditions or big concessions from the military council. Sudan needs this money and it needs to use it properly," Aljak added.
A country of more than 40 million people, Sudan has been suffering from a deepening economic crisis that has caused cash shortages and long queues at bakeries and petrol stations.
Demonstrators first took to the streets in December last year following a hike in the price of bread, a staple food in the northeast African country.
The unpopular economic move caused widespread anger.
The country was until recently under crippling US sanctions which lasted two decades and were lifted in October 2017.
Follow Hamza Mohamed on Twitter: @Hamza_Africa
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International Peace InstituteTuesday April 23, 2019By Fiona BlythAfrican Union Mission in Somalia (AMISOM) peacekeepers from Burundi patrol after fighting between insurgents and government soldiers erupted on the outskirts of Mogadishu, May 22, 2012.When the African Union Mission in Somalia (AMISOM) deployed in 2007, the AU and the UN Security Council expected that the United Nations would eventually take over from the AU force. But while a UN peacekeeping operation remains a theoretical option for the council, its prospects have diminished. Instead, the focus of Somali and international efforts has shifted to planning for AMISOM to transition directly Somali security forces without an interim UN mission.PDF for this Publication
Ads By Google This issue brief outlines the factors behind this shift in intentions, including the new Somali administration’s commitment to assuming responsibility for security, a general agreement that the time had come for an exit strategy, and the Security Council’s reduced appetite for peace operations. It also lays out the objectives, approaches, and status of implementation of the Somali Transition Plan.
Despite steady progress, there is still a long way to go in implementing this plan. Reforms are encountering resistance from vested interests, and al-Shabab poses an ongoing threat. Any sustainable transition from AMISOM must be a long-term project that includes not just a military handover but also political decisions on security and the structure of the state. It also depends on aligning national priorities and international efforts and the willingness of all security actors in Somalia to work together in a pragmatic, transparent, and coordinated way.
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Tuesday April 23, 2019A resurfaced tweet from Rep. Ilhan Omar saw the Minnesota Democrat claim U.S. forces killed “thousands” of Somalis during the 1993 “Black Hawk Down” mission -- despite multiple analysts concluding the number was much smaller.Ads By Google In the October 2017 tweet discovered by journalist John Rossomando, Omar was responding to a Twitter user who'd highlighted that more than a dozen U.S. soldiers were killed and another 73 were wounded in the Battle of Mogadishu, saying it was the “worst terrorist attack in Somalia history.”Omar, a Somali refugee who was then a Minnesota state representative, refuted the tweet, insisting that “thousands” of Somalis were killed by American forces.“In his selective memory, he forgets to also mention the thousands of Somalis killed by the American forces that day,” Omar tweeted.She also included the hashtag, “NotTodaySatan.”The number of Somali casualties in the Battle of Mogadishu is widely disputed. A representative of the Somali National Alliance estimated that only 133 militiamen were killed during a 2001 interview while “Black Hawk Down: A Story of Modern War” author Mark Bowden estimated roughly 500 Somalis were killed. As the Investigative Project on Terrorism also noted, the Rand Corporation reported that about 300 civilians were killed while others estimated nearly 1,000.Omar’s office did not immediately respond to Fox News' request for comment.This was just the latest controversy surrounding the freshman congresswoman. Omar was condemned by congressional colleagues on both sides of the aisle for various tweets that were considered anti-Semitic.More recently, she took heat — including from President Trump — for a line in a speech she gave to the Council on American-Islamic Relations (CAIR). She said, in her defense of the organization, that CAIR was founded after Sept. 11, 2001, “because they recognized that some people did something and that all of us were starting to lose access to our civil liberties.” CAIR formed in 1994.Critics said her line “some people did something” was insulting to victims of the terrorist attacks.
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Tuesday April 23, 2019by Jillian Kestler-D'AmoursA group of asylum seekers wait to be processed after being escorted from their tent encampment to the Canada Border Services in Lacolle, Quebec, Canada in 2017 [File: Christinne Muschi/Reuters]Refugee and legal experts say amendment to asylum law is 'shocking' attack on refugee rights.
Montreal, Canada - Refugee advocates and legal experts have raised alarm at a proposed change to Canada's asylum system, saying the government's plan would curb refugee rights and have a "chilling effect".
The Canadian government introduced an amendment to the country's Immigration and Refugee Act in a 464-page budget bill earlier this month.
The change would prevent people who previously made an asylum claim in specific other countries - the United States, United Kingdom, Australia and New Zealand - from having a full refugee status determination hearing in Canada.
Ottawa says the measure is part of its broader effort "to better manage, discourage and prevent irregular migration", as thousands of asylum seekers have crossed the border into Canada from the US without visas over the last few years.
The goal also is to make the Canadian refugee system more efficient and reduce delays in processing times, a senior government official told Al Jazeera.
Ads By Google But Sharry Aiken, a law professor at Queen's University in Ontario, said the change may end up "precluding people who are genuine refugees from having a hearing on the merits of their case".
"It's just a bedrock principle of Canadian refugee law that claimants are entitled to an oral hearing on the merits of their claim," she told Al Jazeera.
By telling people they won't have access to such a hearing, Aiken said Canada is "taking one step down the road of dismantling the entire system of refugee status determination".Refugee claimsCurrently, people seeking refugee protection in Canada must prove they have a "well-founded fear of persecution" in their home country due to their race, religion, or political opinion, among other reasons.
Refugee protection claimants get an oral hearing before an official at the Immigration and Refugee Board (IRB), an independent tribunal that adjudicates on refugee cases.
Under the government's proposed change, people will no longer have access to that hearing if they applied for refugee protection in one of the countries that Canada says has a refugee system similar to its own.
Instead, they will have what's called a pre-removal risk assessment."We know that children are ripped from their parent's arms and put in cages. We know that people have to make asylum claims from behind bars in prison. We know that former Attorney General Jeff Sessions greatly restricted the refugee definition. Our response to refugees seeking protection here should not be to make Canada more like Trump's America by adopting those types of laws."MAUREEN SILCOFF, CANADIAN ASSOCIATION OF REFUGEE LAWYERS
That assessment comes with its own set of rules and regulations, and has been described by refugee law experts as being "less efficient" than the refugee hearings at the IRB.
The senior government official defended the amendment, however, saying it is "consistent with international law" and that "Canada remains the gold standard for refugee determination systems".
Of about 105,000 refugee claims that were made over the last two years in Canada, 3,150 people - or about three percent of all applicants - had previously applied for protection elsewhere, the official said.
People who would be affected by the change "have durable solutions elsewhere", the official added.
However, Maureen Silcoff of the Canadian Association of Refugee Lawyers said filing a refugee claim in another country does not mean someone has had a fair shot at getting protection.
It also doesn't mean that people should automatically be shut out of the refugee system in Canada, she told Al Jazeera.
"It's actually quite shocking that this is what Canada wants to do," she said.
Silcoff said the change would largely affect people who previously made claims for refugee protection in the US, where the situation for refugees has become increasingly dire under US President Donald Trump.
"We know what's going on in the United States," she said.
"We know that children are ripped from their parent's arms and put in cages. We know that people have to make asylum claims from behind bars in prison. We know that former Attorney General Jeff Sessions greatly restricted the refugee definition," Silcoff added. "Our response to refugees seeking protection here should not be to make Canada more like Trump's America by adopting those types of laws."Millions investedDespite the criticism, Justin Trudeau's government has remained steadfast in its backing of the amendment.
The senior official told Al Jazeera the change must be "looked at in context with all of the other actions that we're taking".
In its 2019 budget, Ottawa said it plans to invest $88m [$1.18b Canadian] over five years to implement its so-called Border Enforcement Strategy, and to process refugee claims and enforce removal orders.
The budget also states the government plans to create three new judicial positions "to help ensure efficient and timely processing of asylum claimants seeking judicial review".
Last year, 55,388 refugee protection claims were referred to the IRB's Refugee Protection Division. Of the 26,805 cases that were finalised, 14,790 applications were accepted while 8,759 were rejected.
At the end of 2018, 71,675 refugee protection claims were still being processed.
Meanwhile, the head of the United Nations High Commission for Refugees' office in Canada has publicly defended the government's proposed change, saying it keeps the country "in line with international law".
"The measure ... still upholds a welcoming approach," Jean-Nicolas Beuze told The Globe and Mail newspaper on 16 April.
"It's not undermining the protection that people will receive if they arrive in Canada and want to be recognised as refugees."
That was echoed by the senior government official, who told Al Jazeera that, "people who are no longer eligible to make an asylum claim … are not immediately deported" from Canada.
"There is still a robust process for them," the official said.Struggle to surviveHowever, Janet Dench, executive director of the Canadian Council for Refugees, a national advocacy group, said the pre-removal risk assessment is "likely to be extremely inefficient".
Funnelling more refugee claimants into this system may translate into longer wait times, she said, with a "huge number of extra cases [added into] a process that is not equipped for it".
"There's very serious rights issues at stake here," Dench added.
People forced into the pre-removal risk assessment system are also "technically not refugee claimants", Dench said, and they therefore don't have access to a comparable level of services in Canada.
"They may struggle to survive, and yet they may wait longer in that situation," she said.
Dench also said people in pre-removal risk assessment do not have access to an appeal through the IRB.
Their only recourse is to ask a federal court to review a decision if their claim is rejected, Dench said, but people don't have a stay of removal during that process, meaning they can be deported before their appeal is heard.
"The way to make the system work fairly and efficiently is to simplify it and say everybody who needs protection gets a hearing and we focus on making the decisions at the IRB quickly and fairly," she said.'Unconscionable'Beyond the changes to the system, Aiken also criticised the government for "burying" the change in a budget bill.
She called that decision "unconscionable, shocking, a disappointment and a page torn straight out of the Conservative playbook".
Trudeau's predecessor, former Conservative Party leader and prime minister, Stephen Harper, often used omnibus bills to pass contentious legislative changes without pushback.
In his 2015 election campaign, Trudeau - who is facing a tough fight ahead of a federal vote in October - pledged that his Liberal Party would "not resort to legislative tricks to avoid scrutiny".
"Stephen Harper has used prorogation to avoid difficult political circumstances. We will not," the party's platform stated at the time.
Pushing the amendments through in a budget bill means they will not go to parliamentary committee for study, and it does not allow expert witnesses to present their views, Aiken said.
"It can't be overstated how reprehensible it is that in the lead-up to an election, this government has chosen to introduce significant changes to Canada's laws … in a budget bill," she said.
Silcoff agreed, saying that including the change in the budget bill is "an attempt to ram it through quickly without full consideration".
"Canada has a reputation of being a leader in human rights, a leader in refugee protection," she said. "And I think we need to maintain that - and not take a step backward."
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